Friday, 18. september 2009 5 18 /09 /Sept. /2009 18:30
Ich weiß dieser blog heißt eigentlich len in peru und nun bin ich nichtt mehr in peru. aber ich wollte nur kurz mitteilen, dass ich halbwegs gut angekommen bin. abgesehen davon, dass sie die türen des flugzeuges in lima schon zugemacht hatten, da ich mich zu lange verabschiedet hatte und der zug aus frankfurt nicht auf uns warten wollte, hab ichs noch geschafft.
als ich hier ankam, kam mir erst mal alles komisch vor. die leute, die stadt. alles sehr anders. es wird auf jeden fall schwierig werden mich hier an das neue, alte leben zu gewöhnen. dabei können die meisten mir aber auch perönlich zuschauen.
ich habe endlich die fotos aus der selva zusammengestellt und bereits hochgeladen. ein paar echt geile fotos dabei.
ich bedanke mich bei allen, die die zeit über interessiert mitverfolgt haben, was mir so widerfahren ist in dieser zeit und womit ich zu kämpfen hatte. ich hoffe es hat euch gefallen.
also wer will, sieht mich, wer nicht, der wahrscheinlich auch.
machts gut.
len
von Dondeluxe
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Sunday, 13. september 2009 7 13 /09 /Sept. /2009 20:22
ja... jetzt ist es schon soweit. heute fliege ich zurück nach alemania.
es gab eine große abschiedsfeier auf meiner arbeit. die kinder waren rührend. jedes kind hat mir einen spruch gesagt und auf ein kärtchen geschrieben wie es die zeit fand. es bricht mir das herz sie zurückzulassen, nach 1 jahr.
ich habe einen teil ihres lebens mitansehen dürfen und konnte ihnen helfen. meine arbeit hat sinn gemacht, das gibt mir ein sehr gutes gefühl. ich hoffe der nächste freiwillige wird meine arbeit gut fortführen.
es sind wirklich tolle kinder. das kann man sich daheim nciht vorstellen. kinder mit problemen, aber starke und positive kinder. kinder, die ohne eigene familie aufwachsen und sich trotz ihrer probleme durchkämpfen.
ich bewundere auch die tutorinnen, die rund um die uhr 24 std den laden schmeißen. zu dritt haben wir viel geleistet.
ich bin traurig gehen zu müssen.
ich habe jedem kind ein geschenk gemacht und mit ihm persönlich gesprochen, wie ich es in meiner zeit gesehen habe und wie es sich entwickelt hat, was es verbessern kann.
das ich es ihm wünsche das eines tages eine familie kommt und es aufnimmt. das ich leider gehen muss, aber das mein nachfolger genauso für sie dasein wird und sie unterstützen wird.
das war bestimmt der schwierigste teil.
nun werde ich meine sachen packen und in ein paar std zum flughafen fahren.
was das jahr für mich persönlich gebracht hat, werde ich euch noch erzählen. es ist unglaublich viel passiert in diesem jahr.
ich freu mich trotzdem schon euch wiederzusehen. die leute in die arme zu schließen, die ich liebe.
also...
man sieht sich!
hasta luego peru!
nos vemos!
gracias a todos!
que les vaya bien!
cuidense!
mucho gusto!
me llamo diego!
adios muchachos!
von Dondeluxe
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Sunday, 13. september 2009 7 13 /09 /Sept. /2009 20:06
so da bin ich wieder
nach der kaiman-tour haben wir uns ein nickerchen gegönnt. am nächsten tag gings früh los.
piranhas fischen! :) jeder hat eine angel und fleisch bekommen. wir haben uns mit einem boot an eine stelle des flusses verschanzt, wo viele piranhas vorbeikommen. das war ein großer spaß.
ich habe mir meinen piranha gefischt, diesen dann kochen lassen und genüsslisch verzehrt. sehr lecker.!
der trip in die selva profundo war schon ein abenteuer. kann ich nur empfehlen. das häuschen, der führer, das essen alles gut. wir mussten leider dann schon wieder fahren.
der regen im urwald kommt immer plötzlich und unerwartet. der kam dann auch und zwar stark. wir mussten warten bis wir zurückfahren konnten.
als er schwächer wurde gings zurück nach iquitos. dort haben wir noch einen tag verbracht und bin dann zurück nach lima geflogen. musste ja schließlich auch bei meinen kindern auf der arbeit sein.
die selva tour war hammer. es gibt in iquitos das ganze jahr über hitze. 35-40 grad täglich. ich könnte mir wirklich vorstellen dort ein paar monate zu verbringen;)


von Dondeluxe
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Sunday, 13. september 2009 7 13 /09 /Sept. /2009 01:18
hey alle mitterseits! ;)
ich bin seit ca 1,5 wochen wieder in lima und zurück von meiner urwaldtour! diese reise war die mit abstand beste und atemberaubendste reise.
also sie fing so an: am sonntag sind wir mit einem flugzeug nach pucallpa geflogen, einer stadt neben lima, die man aber wegen ihrer hohen berge nur schwer per bus erreichen kann. deshalb sind wir per luft gekommen.
man muss sich einfach nur vorstellen, dass in lima um die 10-15 grad temperatur waren (vorher 8 monate sommer gehabt, d.h diese temperaturen empfand ich als sehr unangenehm) und in pucallpa kamen wir aus dem flugzeug und hatten tropische umgebung und locker 32 grad. also erstmal schön gut gelaunt auf zum plaza de armas und schlaf-ess-möglichkeiten abchecken. die stadt liegt ja schon mitten in der selva, also ein hostal, was wenigstens vogelspinnen und sonstige kraeturen nicht so einfach hineinlässt. gefunden. danach gegend erkundet. eigentlich null touristen, entspannte atmosphäre, WÄRME:) keine autos! nur moto-taxis (taxis, die ein motorrad als antreiber haben, mit zwei sitzmöglichkeiten) und motos.
am nächsten tag wollten wir eigentlich schon mit einem schiff weiter fahren, aber weil uns die stadt gut gefiel, hatten wir beschlossen noch einen tag dranzuhängen. den haben wir dann auch noch schön genossen, eine motorrad-tour (bin leider hingefallen;( que pena! bis zu einer lagune gemacht und gechillt.
am nächsten tag sollte ein schiff um 17:30 gehen. wir schnell sachen gepackt ( wir  das heißt lino, steffen und ich; die drei deutsch-voluntarier) und aufs schiff rauf. zum schlafen hängematten gekauft und ein netz für unser gepäck. leider war es so, dass das schiff nicht zu dieser uhrzeit fuhr, auch nicht einen tag später, nein 2 tage später! und es war das einzige, welches wir nehmen konnten. also haben wir 2 tage wartend auf diesem schiff verbracht. nebenbei aber noch leute kennengelernt, was ganz lustig war.
als es dann endlich losging waren wir überrascht und glücklich. die fahrt per schiff ging insgesamt 6 tage. bis daraufhin, dass das essen und die klos, duschen etc. zum kotzen waren, war die schiffsfahrt sehr angenehm und bonito.
nachts sind wir angehalten und in dörfern aussgestiegen. haben uns ein bierchen gegönnt und die mosquitos versucht zu schlachten. ich selber wurde leider ein großes opfer der mosquitos. sogenannte sanchudos, hatten es vor allem auf meine beine abgesehn. davon gibts leider keine fotos, aber es sahschlimm aus, glaubt mir.
auf demschiff haben wir viele leute kennengelernt und mit denen die zeit verbracht. z.b einen älteren mann, der uns mit der gitarre vorgesungen hat (sehr sehr schön) und uns erzählt, dass er durch spenden der usa häuser in urwalddörfern konstruiert. eine familie neben uns, die auch auf dem weg nach iquitos war, wie wir und ihren papagei dabei hatten. mit denen und dem hatten wir viel spaß.
Nach 6 tagen endlich in Iquitos angekommen, leider 2 tage verloren. ein freiwilliger von uns war schon da, das heißt wir waren ab sofort 4.
Iquitos ist auch sehr schön tropisch und ähnlich aufgebaut wie pucallpa. allerdings mehr touris.
am nächsten tag hatten wir beschlossen eine tour in den tieferen urwald zu machen. durch eine agencia hatten wir eine tour gebucht, mit unterkunft in der selva.
leider hatte ich nicht mehr so viele urlaubstage übrig, also konnte ich nur eine 2 tage und eine übernachtung - tour machen.
mit bus und boot sind wir bis tief "ina" selva reingefahren mit einem guia. dort in einem schönen häusschen gegessen und geschlafen. sofort eine tour in den urwald gemacht. der guia hat uns giftige, heilende pflanzen gezeigt, tiere, lianen. der boden ist schwer begehbar. überall hört man geräusch und wird gestochen, von irgendwelchen viechern.
am abend eine bootstour zu den kaimanen. sehr interessant;)
ich muss leider kurz los.
ich schreibe morgen weiter und komme zum ende
bis dann
cuidense


von Dondeluxe
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Sunday, 23. august 2009 7 23 /08 /Aug. /2009 00:06
hey leute
ich sitze hier grad im inet-cafe da mein internet nicht funktioniert. ich habe gestern mehr oder weniger meinen letzten areitstag gehabt. mein 3jaehriger aus meinem hogar wurde endlich adoptiert. eine nette familie, die ihn wie viele andere adoptionsfamilien hier nac italien mitnimmt. er hat einen aelteren bruder, der auch auf ihn aufpassen wird. die schule der kinder hatte verspaetet am 10 august begonnen, aufgrund der schweinegripp und der hohen ansteckungsgefahr. waehrend der ferien haben wir viel gemacht. ein paar voluntarier haben einen basketballkorb und hockez schlaeger zur verfueung gestellt, was sehr gut war und die kinder sehr gefreut hat. nebenbei haben wir natuerlih jeden tag auf was fuer die schule gepaukt, damit sie nicht aus dem rythmus kamen.
an stelle meines franciscos ist ein neuer "chucki" zu uns gekommen, 2einhalb jahre und heisst joaquin. ein sehr lieber und ruhiger junge. nennt mich immer papa. macht spass mit ihm. er kann zwar kaum reden aber man merkt schon, dass er die dinge versteht.
die letzten tage vergingen sehr schnell. saubermachen, kochen,kinder von der schule abholen, hausaufgaen machen, baden. nun sitz ich hier und fahre morgen mit 2 deutschen weltwaertslern "nach urwald" ;)
erst nach pucallpa und von dort aus mit nem boot 5 tage bis iquitos, der sehr grosse stadt in der selva. dort werden wir 4 bis 5 tage verbringen und bestimmt auch touren machen. freu mich schon sehr.
wie geht es euch? koennt mir als kommentare sowas schreiben wenn ihr wollt. dauert ja nicht mehr lang und ich bin wieder im kalten aber geliebten hamburg.
les extranho
diegocito
von Dondeluxe
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